Junggesellenabschied

Junggesellenabschied - Braut und Bräutigam im JGA-Kostüm
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Partybeans' ultimativer Guide für den JGA: Auf dieser Seite findet ihr alles, was ihr zur Planung des Junggesellenabschieds braucht. Ideen, Spiele und Outfit-Tipps für Frauen und Männer. Bereitet eurer angehenden Braut oder eurem Bräutigam einen unvergesslichen Tag!

Ideen, Spiele & Outfits

Checkliste für die Planung

Neben all den Hochzeits-Vorbereitungen, in die die Trauzeugen in aller Regel kräftig mit eingebunden sind, gilt es auch noch, klangheimlich den Junggesellenabschied bzw. Junggesellinnenabschied zu organisieren. Dieser zeitliche und organisatorische Aufwand wird allzu oft unterschätzt. Damit ihr mit der Planung des JGA auf der sicheren Seite seid, findet ihr hier eine kleine Checkliste: Sobald ihr ein Datum gefunden habt (die erste kleine Herausforderung), solltet ihr idealerweise bereits drei Monate vorher mit der Planung des großen Tags beginnen.

  1. 12 Wochen vor dem JGA

    • Teilnehmerliste erstellen:
      Zum Start setzen sich die Trauzeugen am besten mit ein paar weiteren engen Freunden des Brautpaares zusammen und machen eine Liste mit allen Freunden, Kollegen und Bekannten, die die Brautleute wahrscheinlich gerne auf ihrem JGA dabei hätten.
    • Vernetzen:
      Nun werden die potentiellen Teilnehmer kontaktiert und deren Telefonnummern und E-Mail-Adressen eingeholt. Am einfachsten läuft die Planung und Kommunikation über Gruppen in sozialen Netzwerken vernetzen. So sind immer alle auf dem aktuellen Stand.
    • Grobe Terminabsprache:
      Sind alle potentiellen Teilnehmer vernetzt, geht es darum, einen Termin zu finden, der für die meisten passt. Der Junggesellenabschied sollte ca. zwei bis vier Wochen vor der Hochzeit stattfinden. Am einfachsten funktioniert die Terminfindung über Tools wie beispielsweise Doodle.
  2. 10 bis 8 Wochen vorher

    • Ideen sammeln:
      Die Brautleute haben, in weiser Voraussicht, den Trauzeugen wahrscheinlich schon dezent angedeutet, wie sie sich ihren JGA vorstellen bzw. wie sie ihn sich auf keinen Fall wünschen. Somit haben die Organisatoren meist schon einen grobe Idee für den großen Tag. Es schadet jedoch nicht, noch Ideen der anderen Teilnehmer zu sammeln. Inspiration findet ihr in unserer Ideen-Rubrik.
  3. 8 bis 6 Wochen vorher

    • Konkret werden:
      Die Trauzeugen sollten nun bereits einen Plan haben, wie der Tag aussehen wird. Dieser Plan sollte nun auch den anderen Teilnehmern mitgeteilt werden. Wenn es mehrere Vorschläge gibt, ist nun der beste Zeitpunkt, um über diese abstimmen zu lassen. Dabei sollten auch Themen wie T-Shirts und Verkleidungen nicht vergessen werden. Dazu lohnt sich ein Blick in den Hen & Stag-Shop mit jeder Menge Junggesellenabschied-Outfits & Zubehör.
  4. 6 bis 4 Wochen vorher

    • Aufgaben verteilen:
      Sobald klar ist, wie der Tag aussehen wird, geht es darum, Aufgaben zu verteilen. Es sei denn, die Trauzeugen möchten alles komplett alleine organisieren. So oder so gilt es natürlich, die Braut bzw. den Bräutigam selbst aus der Organisation herauszuhalten; es empfiehlt sich aber wiederum, sich jeweils mit dem anderen Part des Brautpaares kurz abzustimmen.
    • Absichern:
      Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann den Partner des jeweiligen Junggesellen in seine Pläne einweihen – natürlich unter strengster Geheimhaltungspflicht. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Junggesellin oder der Junggeselle an besagtem Tag auch ganz bestimmt Zeit hat und die Pläne auch nach ihrem bzw. seinem Geschmack sind.
    • Finale Zu- und Absagen einsammeln:
      Sobald ein fixer Termin für den Junggesellenabschied bzw. Junggesellinnenabschied festgelegt wurde, sollten die verbindlichen Zu- oder Absagen der potentiellen Teilnehmer eingeholt werden. In diesem Zuge werden am besten auch schon die grobe Tagesplanung und die anfallenden Kosten kommuniziert.
    • Konfektionsgrößen und Geld:
      Werden T-Shirts oder andere Outfits für die Gruppe bestellt, sollte nicht vergessen werden, unbedingt frühzeitig die Konfektionsgrößen einzuholen. Möchte der Organisator der Outfits nicht das komplette Geld vorab auslegen, werden die Teilnehmer jetzt zur Kasse gebeten.
  5. Ca. 3 bis 4 Wochen vorher

    • Nägel mit Köpfen machen:
      Spätestens drei Wochen vor dem großen Tag sollten die Outfits und Accessoires bestellt und eventuelle Reservierungen getätigt werden. Gerade in den Hochzeitsmonaten kann es sein, dass beliebte Locations schon Wochen vorher ausgebucht sind. Und auch bei den Outfits kann es trotz Absprache immer wieder vorkommen, dass nochmal eine extra Runde gedreht werden muss, weil die Shirts beispielsweise doch etwas anders ausfallen als erwartet. Leichter ist es bei Accessoires in Einheitsgrößen wie beispielsweise Schärpen, die sich inzwischen sehr großer Beliebheit erfeuen. Im Gegensatz zur Aussage in einem kleinen Interview auf Petra zählen auch Tiaras und Schleier nach wie vor zu den beliebtesten Accessoires für die Braut. Letztendlich könnt ihr selbst am besten einschätzen, was eure angehende Ehefrau mag und was nicht; aber ein wenig Tradition darf es schon sein!
    • Spiele und Aufgaben:
      Soll es auf dem Junggesellenabschied Spiele oder Aufgaben für die zukünftigen Eheleute geben, so ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen. Schaut dazu einfach mal in unsere Spiele-Rubrik – hier werdet ihr garantiert fündig.
    • Finaler Tagesablauf:
      Sobald alle Reservierungen bestätigt sind, ist es an der Zeit, einen genauen Tagesplan zusammen zu schreiben. In diesem Zusammenhang sollte auch an eventuelle, außerplanmäßige Ereignisse, wie beispielsweise schlechtes Wetter, gedacht werden. Es ist immer gut, einen Plan B in der Tasche zu haben.
  6. Ca. 1 bis 2 Wochen vor dem JGA

    • Tagesablauf verschicken:
      Sobald alles fix ist, erhalten die Teilnehmer den genauen Tagesablauf. Im Idealfall treffen sich die engsten Freunde des Brautpaares ca. eine Woche vor dem JGA noch einmal, um die letzten Kleinigkeiten zu besprechen.
    • Brautpaar nicht vergessen:
      Bei alle der Planung sollten die wichtigsten Personen des Tages nicht vergessen werden. Sollten diese nicht eh schon wissen, was ihnen bald blüht, muss dem zukünftigen Brautpaar spätestens jetzt ein ganz wichtiger Termin für den Tag des Junggesellenabschieds gesetzt werden.

Über den Brauch und die Abgrenzung zum Polterabend

So manches Mal kann es zu kleinen Verwirrungen kommen: In der Schweiz beispielsweise versteht man den Junggesellinnenabschied unter der Begrifflichkeit des Polterabends, der hierzulande ein separates Event ist, das in aller Regel vom Brautpaar selbst organisiert wird. Dieser wird häufig dazu genutzt, in größerer Runde zu feiern, falls die Hochzeit selbst eher in kleinerer Runde geplant ist. So werden zum Polterabend beispielsweise häufig auch Kollegen, Nachbarn und entferntere Bekannte eingeladen. Auf planetwiessen findet ihr eine nähere Erklärung und Abgrenzung der Bräuche.

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